Kanada: Abenteuer auf dem Hundeschlitten
Auf den Spuren der Trapper durch die verschneiten Wälder Ontarios: Abenteuerlustige Besucher können bis April den Algonquinpark nördlich von Toronto per Hundeschlitten erforschen. Multi-Adventure für jedermann: Drei Tage mit Hundeschlitten, Schneeschuhen und Langlaufskiern über den Schnee.
Die Huskytour “Voyageur Quest” verlangt hingegen gute Kondition: Vier Tage lang geht es mit sechs Hundestärken quer durch die Wälder. Übernachtet wird in der freien Natur, allerdings in beheizten Zelten. Die Teilnehmer müssen nicht nur lenken, sondern sich auch um die Tiere kümmern. Weitere Informationen gibt es unter www.callofthewild.ca.
(ecada/Claudia Haese)
Dänemark: Oh du fröhliche
Zum “Christmas Ball” nach Kopenhagen: So richtig stimmungsvoll wird es in Dänemark vor Weihnachten. Denn in der Adventszeit erstrahlt die Hauptstadt in einem Lichtermeer – allem voran die weltbekannte Fußgängerstraße Stroget.
Der Vergnügungspark Tivoli lädt zum Weihnachtsmarkt. Und auf dem Platz Kongens Nytorv beim Königlichen Theater ziehen Eisläufer ihre winterlichen Bahnen. Festliche Stimmung herrscht auch im Hotel Admiral, in dem alljährlich der traditionelle “Christmas Ball” stattfindet: Nach dem Genuss eines reichhaltigen Weihnachtsbüfetts wird hier bis weit nach Mitternacht das Tanzbein geschwungen. Am nächsten Tag bleibt nach dem Frühstück noch reichlich Zeit für einen Shoppingbummel durch die gemütliche Altstadt von Kopenhagen. Weitere Informationen gibt es unter www.visitdenmark.com.
(ecada/Claudia Haese)
Finnland: Durch das Eismeer
Es kracht, rüttelt und rumpelt, wenn sich die Sampo durch die dicken Eisschichten der Ostsee kämpft. Der einzige Passagier-Eisbrecher der Welt sticht im finnischen Kemi, der Hafenstadt unweit des Polarkreises, ins Eis. Von Mitte Dezember bis Ende April kreuzt er dreimal wöchentlich im Bottnischen Meerbusen.
Das Schiff hackt mit seinem Eigengewicht von rund 5.000 Tonnen das Eis in Stücke. Bis zu 25 Meter dick kann die frostige Kruste sein. Während eines Stopps haben hartgesottene Passagiere die Möglichkeit, im wasserdichten Thermoanzug ein kurzes Bad zu nehmen. Wer nicht schwimmen will, kann einen gemütlichen Spaziergang auf der zugefrorenen Ostsee unternehmen. Im Zentrum von Kemi erwartet die Besucher eine einzigartige Touristenattraktion: Eine riesige Burg aus Schnee und Eis, ein gigantisches Phantasieschloss mit zinnenbewehrten Mauern, Zugbrücke, eigener Eiskapelle, Kunstgalerien, Iglu-Restaurant und Eishotel mit Platz für bis zu 50 Gäste.
Foto: FZT
(ecada/Camilla Härtewig)
Zypern: Kloster, Strand und Nightlife
Agia Napa – ein malerisches Fischerdorf im Südosten Zypern besitzt nicht nur einige der schönsten Strände Zyperns, sondern ist zugleich ein fideles Touri-Zentrum mit abwechslungsreichem Nightlife. Agia Napa Kloster oder das Marine Life Museum – auch im milden Winter lohnt sich die Reise.
Das Agia Napa Kloster wurde 1530 als katholisches Kloster von den Venezianern erbaut. Es befindet sich im Zentrum der Stadt. Im Mittelpunkt des Klosters befindet sich eine Höhle, in der einst ein venezianisches Edelfräulein eine vom Apostel Lukas gemalte Marienikone fand. Die Höhle wurde daraufhin zu einer Klosterkirche ausgebaut. Im Rathaus befindet sich das Tornaritis-Pierides Municipal Museum of Marine Life. Fossilien, Muscheln und Wasserschildkröten: Die Sammlung zeigt die Meeresfauna vor Zyperns Küste – von vor 220 Millionen Jahren bis heute.
(ecada/Claudia Haese)
Türkei: Die Sonne entdecken
Die Südtürkei macht sich für den Winter fit – und startet mit einem großen Wellness-, Sport- und Erholungsangebot in die Saison. Bei frühlingshaftem Wetter kann man sich hier vor dem Novemberblues verstecken.
Golfen, Wandern und mehr: Viele Ferienresorts bieten neben den üblichen Fitness- und Sport-Angeboten auch Wellness de Luxe. Im traditionellem Dampfbad, dem Hamam, entspannen oder bei Thalassobehandlungen die Seele baumeln lassen – viele Wohlfühl-Angebote verwöhnen die wintermüden Knochen. Und die Strände locken noch in der “kalten Jahreszeit” mit viel Sonnenschein zum Relaxen.
(ecada/Claudia Haese)
Andalusien: Winter auf dem Land
Der Geruch von Thymian, das Plätschern eines Baches, der Geschmack von frischer Morcilla und Chorizo, die Klänge andalusischer Volksmusik – all das bietet eine Visite im Landesinneren von Andalusien, wo es sogar im Winter bis zu 20 Grad warm wird.
Die unabhängige Andalusische Netz für Ländliche Unterkünfte (RAAR) bietet Unterkünfte in allen acht Provinzen Andalusiens. Ländliche Hotels und Pensionen mit mehr als 20 Betten, Appartements und Landhäuser zur alleinigen Nutzung mit oder ohne Selbstverpflegung stehen zur Auswahl. Das Spektrum reicht von luxuriösen Herrenhäusern über renovierten Dorfhäuser und entlegene Gutshäuser bis zu den legendären Höhlenwohnungen. Weitere Informationen gibt es unter www.raar.es.
(ecada/Jan Noy)
Finnland: Faszination Motorschlitten
Die lange Saison, Schneesicherheit und vor allem die natürlichen Gegebenheiten machen Lappland für Freunde des Motorschlittenfahrens zur Attraktion: Ein riesiges Netz von Routen, das Fahrer über Fjälls und Flüsse, durch Täler und Wälder führt. Dazu gibt es ein umfangreiches Serviceangebot von fertig ausgearbeiteten Safaris bis zu individuell entworfenen Touren. Auch Anfänger können teilnehmen.
Die Ausgangs- und Endpunkte der markierten Routen befinden sich in der Regel in unmittelbarer Umgebung der Skizentren und Ortschaften. Die Strecken sind in Lappland mit Kreuzen, Reflektoren und in einigen Fällen übergangsweise mit Bändern gekennzeichnet. Auf der Motorschlittenspur fährt jeder auf eigene Verantwortung und die normalen Verkehrsregeln sind zu beachten. Vorsicht: Beim Verlassen der markierten Routen ist die Genehmigung des jeweiligen Landbesitzers einzuholen.
Foto: FZT
(ecada/Camilla Härtewig)
Färöer: Eisiges Taucherlebnis
Ganz Hartgesottene tauchen in der bitterkalten Nordsee. Die Färöer-Inseln laden zum Unterwasser-Erlebnis in kristallklare Gewässer ein. Diese zählen zu den saubersten Tauchrevieren der Welt. Für Frostbeulen ist der Tauchgang allerdings nichts: Die Wassertemperatur liegt je nach Jahreszeit zwischen vier und zehn Grad Celsius.
Unter der Meeresoberfläche bietet die Inselgruppe im Nordatlantik Natur pur: In Wäldern aus Seetang und zahlreichen Grotten tummeln sich unzählige Meeresbewohner. Die besten Sichtverhältnisse herrschen im Winterhalbjahr, wenn bei durchschnittlich sechs Grad Wassertemparatur der Blick durch die Taucherbrille bis 30 Meter weit reicht.
(ecada/Camilla Härtewig)